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04.02.12 21:42
Eigentlich fahren wir immer recht gerne zu unseren Auswärtsspielen nach Rurtal, zumal wir die letzten beiden Spiele dort gewonnen hatten. Doch bei Minus 10,5 Grad und um 20 Uhr an einem Samstagabend kann man sich besseres vorstellen, als rund 40 Kilometer ins beschauliche Grenzgebiet zu fahren.
Trotzdem legten wir los wie die Feuerwehr und gingen bereits nach wenigen Sekunden in Führung. Doch ebenso legte auch das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Schiedsrichtergespann los und zeigte nach exakt 00:36 Minuten, und damit rund 20 Sekunden schneller als letzte Woche gegen Korschenbroich, das erste mal 2 Minuten für David Hofmann.
Doch davon ließen wir uns nicht beirren, sondern spielten unseren Stiefel runter und kamen teilweise zu atemberaubenden Toren, wie beispielsweise nach einem Hinterhandanspiel durch Andreas Röder auf Luca Casertano.
Zur Pause führten wir deshalb verdient mit 15:13 und hatten uns eigentlich fest vorgenommen, dem TV 1848 Schützenhilfe für den geplanten Aufsteig zu geben.
Doch leider kam Rurtal wie ausgewechselt aus der Kabine und legte seinerseits wie die Feuerwehr los und glich nicht nur aus, sondern erhöhte auf 19:16 aus ihrer Sicht.
Diesen Spielstand konnten wir nochmals bei 20:20 ausgleichen, doch dann schlossen wir zwei Angriffe hintereinander zu hecktisch ab, sodass Rurtal wieder mit zwei Toren davon zog. Ein weiterer Fehlwurf brach uns dann gewissermaßen das Genick, denn fortan liefen wir einem permaneten zwei bis drei Torerückstand hinterher.
Nichts auszurichten war heute gegen den sicheren Siebenmeterschützen von Rurtal mit der Nummer 76, der alle zehn Versuche souverän verwandelte.
Unsere besten Spieler waren heute Torsten Hilberg, Andreas Röder und Robert Geburtig. Leider reichte deren und unsere gute Leistung nicht, um Rurtal heute ein Bein zu stellen.
Jetzt folgen jedoch die Spiel, die von uns gewonnen werden müssen. Vorallem gegen Biesel und den HSV Rheydt haben wir noch etwas gut zu machen.
Zuvor müssen wir am frühen Sonntagmorgen noch zum TV Grevenbroich. Ein Gegner, den wir nicht unterschätzen sollten.
Für die 1. Herren
Guido Kamp