
Unsere Geschichte · 1929–1945
Gründung & erste Jahre
Wie aus einer Gruppe junger Leute der VfL Welfia wurde
Übersicht · 1929–1945 · 1945–1959 · 1960–1972 · 1972–1983
Am Anfang stand der Wunsch, gemeinsam Sport zu treiben. Was als Freizeitgruppe des katholischen Jünglingsvereins begann, wurde innerhalb weniger Jahre ein Verein mit Leichtathletik, mehreren Handballmannschaften und einer erfolgreichen Jugend.
1929Der Verein entsteht
Im Sommer 1929 äußert eine Gruppe junger Leute aus dem Jünglingsverein den Wunsch, Sport zu treiben. Addy Schippers erklärt sich bereit, das Training zu leiten, und etwa 15 Jungen beschließen mit ihm und Präses Kaplan C. Lauterbach, sofort loszulegen. Der Präses gibt dem Verein den Namen „Welfia“, abgeleitet vom Namen seiner Studentenverbindung, und die Farben Grün und Weiß.
Hauptsportart ist zunächst die Leichtathletik. Als Ausgleich wird Handball gespielt, anfangs auf der Krallschen Wiese. Der erste Vorstand: Addy Schippers (Sportleiter), Leo Jansen (Schriftführer) und Wilhelm Kosel (Kassierer).
1930Die erste Handballmannschaft
Schon 1930 wird die erste Handballmannschaft für die Spiele im DJK-Bezirk gemeldet und der B-Klasse zugeteilt. Gespielt wird auf dem Bungtwaldplatz im Volksgarten, und gleich im ersten Spieljahr 1930/31 holt die Mannschaft die Meisterschaft der B-Klasse. Im selben Jahr entsteht auch die erste Jugendmannschaft.
1931Bezirksjugendmeister
Bei der Jahreshauptversammlung 1931 wird Addy Schippers zum 1. Vorsitzenden gewählt. Die zweite Mannschaft wird Gruppensieger, die A-Jugend holt die Bezirksjugendmeisterschaft.
1932/33Zusammenhalt in schweren Zeiten
Die Weltwirtschaftskrise trifft auch die jungen Welfen. Die Chronik erinnert an einen Radausflug „in der Erwerbslosenzeit“ 1932. Ein Jahr später geht es auf Tagesfahrt an die Ahr.
1937Leichtathletik
Die Leichtathleten trainieren auf dem Bungtwaldplatz. Aus diesem Jahr ist die 4×100-m-Staffel im Bild festgehalten.
1939Straßenstaffel und Jugendmeister
Die Welfia-Jugend gewinnt die große Straßenstaffel „Quer durch Mönchengladbach“, und die A-Jugend wird Meister.
1939–1945Krieg
Der Zweite Weltkrieg reißt den Verein auseinander. Viele Welfen werden eingezogen, zahlreiche Mitglieder kehren nicht zurück. Die Chronik ehrt sie auf einer eigenen Ehrentafel. Bei Kriegsende ist auch die Halle im Volksgarten zerstört.










